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Pro Lehramt in Greifswald PM 22/10
Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Greifswald
Domstraße 12, 17487 Hansestadt Greifswald, Tel: +49(0)3484 86 17 50

"Mitglieder der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät stellen sich gegen 5 000 Studenten"

Greifswald – 03.08.2010 „Mit Erstaunen muss ich feststellen, dass die Fakultätsleitung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät alles dafür unternimmt, damit die Lehrerbildung aus Greifswald wegzieht. Diese Verhalten ist nicht mehr länger akzeptabel“, so Daniela Gleich, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
Auf der letzten Sitzung des akademischen Senats sprachen sich die anwesenden Mitglieder mehrheitlich dafür aus, dass die Fakultäten gebeten werden vorhandene Kapazitäten zu prüfen, sodass die Möglichkeit besteht die Lehramtsbedarfsfächer  Mathematik, Physik, Biologie, Sozialkunde und Latein wieder anzubieten.
In der vergangen Woche sollte daraufhin auf einer Fakultätsratssitzung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät  dann die Prüfung der Kapazitäten besprochen werden. Auf Anweisung der Fakultätsleitung wurde die Sitzung jedoch auf Ende September verschoben.
 
„ Man muss sich ernsthaft fragen, warum sich die Mitarbeiter und Professoren der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät so quer stellen. Erst bekennt sich der Rektor nicht öffentlich zu einem kompletten Erhalt der Lehrerausbildung an unserer Universität und nun versuchen einige Mitarbeiter in aller Heimlichkeit die Pläne für den Erhalt der Lehrerbildung zu untergraben. Dies erweckt in der Studierendenschaft so langsam den Eindruck, dass Prof. Dr. Westermann und u.a. einige Mitarbeiter der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät systematisch daran arbeiten, dass wir uns bald nur noch Fachhochschule Greifswald nennen dürfen. Mit dieser Ignoranz und dem fakultätsbegrenztes Denken können bis zu über 5 000 Studienplätze an unser alma mater gefährdet sein!“, so Franz Küntzel, AStA-Referent für Hochschulpolitik.
 
Durch eine Konzentration der Lehrerbildung in Rostock wären nicht nur 2 000 Lehramtstudierende gefährdet, sondern es wären auch über 4 600 Studierende der Philosophischen und  400 Studierende der Theologischen Fakultät betroffen, da man die Lehre auf lange Sicht nicht mehr aufrecht halten könnte. Konsequenz wäre, dass man das Lehrangebot einstellen müsste. Die verfasste Studierendeschaft vermisst bis jetzt immer noch eindeutige Signale aus dem Rektorat der Universität, welches sich immer noch nicht dazu geäußert, wie man die Lehrerausbildung in Greifswald für die kommenden Jahre aufrecht halten und für die Zukunft ausbauen möchte.

 
24h-Vorlesung 2010

Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Greifswald
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Wer hat Angst vor dem polnischen Klempner?
Die vier Grundfreiheiten der Europäischen Union

24-Stunden-Vorlesung vom AStA Greifswald im Oktober geplant
GREIFSWALD - 02.08.2010Wer hat Angst vor dem polnischen Klempner? Die vier Grundfreiheiten der Europäischen Union“ oder „THE TRUTH IS OUT THERE... and other perfectly good reasons why "The X-Files" (and popular culture)  matter“ – So lauten Vortragsthemen bei der mittlerweile neunten 24-Stunden-Vorlesung des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Greifswald, die am 29. und 30. Oktober stattfinden wird.

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